Das PukePals Projekt der anderen Art ist der Hausbau von NAD & Mir-Jam.... keine Lötkolben, keine Modchips,.. keine Fritteusen und nix explodiert (vorerst....) dennoch sicher einen Blick wert weil man das nicht alle Tage sieht.
Gestartet wurde das Projekt eigentlich schon Mitte 2008 mit Planung und Co, und Vorbereiten des Grundstückes. Mit dem Ausbuddeln div. Sträucher und Bäumchen wurde dann im Sommer 2009 begonnen. Gottseidank gabs noch den Kombi, welcher brechvoll mit allen möglichen BioZeugs angefüllt wurde.. Als erstes mussten die Hecken daran glauben dann nach und nach der Rest.
Ein weiteres Highlight war der Abbau der alten Gartenhütte. Hier kamen 5 emsige Ungaren (scheinbar auf Speed da sehr schnell) und bauten die Hütte mitsamt Inhalt und allem anderen was nicht irgendwie niet- und nagelfest war in ca 5 Stunden ab. Den Abbau habe ich im Zeitraffer aufgenommen...
Nach dem Abbau der Hütte wurden alle möglichen Betonwege händisch aufgerissen zertrümmert und auf einem Stapel gelagert,.. Das war bis jetzt die härteste Arbeit,. wir konnten uns tagelang nicht gscheit bewegen vor lauter Muskelkater. Die Krönung dieser Destruktivphase war der unsanfte Abbau eines Betonrings, der am Zufahrtweg im Weg stand (wort-wörtlich) und welcher gutes Füllmaterial für die Hinterfüllung darstellte. Der Ring war gut einen Meter im Durchmesser und ca 10cm in der Wandstärke.. Erst nach dem 3. Mal mit dem 5kg Vorschlaghammer voll draufklopfen ging ein kleines Futzerl zu Bruch,... hat auch ne Weile gedauert bis der Ring dann in Bruchstücke zerlegt war. Eine nette Sisyphos-Arbeit war das einsammeln von Rundkies unserer alten Terrasse. Diesen haben wir aus dem Boden gepickt, in Küberln gesammelt und in einen Big-Pack geleert..
Während der ganzen Buddlerei, Ausgraberei und Steine-klopferei bekamen wir unseren schönen neuen Strommast. Für unsere Baujungs habe ich dann schnell a Kastl aus irgendwelchen hundert Jahre alten Brettln zamgschustert und wasserdicht gemacht. Da kam dann der Bauverteiler rein. Zwischenzeitlich war die Baufirma hier und hat uns den Aushub ausgesteckt. Sehr kreativ hat sich der Baumeister beim Sprühen der Grenzen für den Aushub betätigt. Es war ihm nämlich wurscht ob was am Boden lag oder nicht....
Am 24.8.2009 wars dann soweit, die Bagger rollten an,. bzw kam ein schöner langer LKW und brauchte uns 2 Japaner und einen Mini Bagger. Alle 3 Fahrzeuge hatten am Zufahrtweg an der engsten Stelle ca ja 5 cm auf jeder Seite Platz... Glück gehabt !! Bei Beginn der Grabungsarbeiten wurde noch eine art Schalung aufgestellt, damit sich der gelagerte Aushub nicht über den ganzen Nachbargarten verteilt. Apropos Nachbar: die bekamen noch von uns einen schönen neuen Eingang, da dieser für unser Projekt fallen musste (mitsamt dem ganzen Zaun rundherum).
Gleich am ersten Tag passierte auch schon das erste Missgeschick.. Der Bauherr NAD stürmte den Bauarbeitern zu Hilfe, da der Zufahrtweg langsam aber sicher einbrach und wollte dort ein paar Holzpfosten in den Boden treten. Bei einem stand ein wunderschöner Nagel raus, und ich dachte noch "Uhhh, des muss ma umdrehen, sonst wirds ungut"... Brett umgedreht, gscheit mit dem Fuss in den Boden getreten,.. die 2 Nägel übersehend die da schön rausstanden, Patsch -> einer in die Ferse, einer in den Hohlfuss. Das Resume -> Blutvergiftung und Abszess -> Spital -> Operation -> fast 3 Wochen Gips und Krankenstand. Blöderweise war auch genau an dem Wochenende an dem ich nicht mehr aus dem Spital durfte unser Wohnungsumzug. Glücklicherweise haben Freunde und die Family angepackt und uns beim übersiedeln geholfen. Tja, ansonsten hat man es sich trotzdem halbwegs gut gehen lassen,. sofern man es in dieser Situation so nennen kann.
Nach 2 Wochen baggern war das Werk vollbracht. Einen Zwischenfall gabs noch, die Arbeiter mussten den Zufahrtweg aufschneiden, da sich der Bagger dort selbst einbuddeln musste um noch den Rest aus der 3,4m tiefen Baugrube mit seinem 2m langen Baggerarm zu erwischen. Natürlich lief genau durch diesen Weg eine Wasserleitung und ein Erdungsband. Die Wasserleitung haben wir mal vorsichtig angschnitten,.. kam kein Wasser raus -> alte Sommerwasserleitung aus Kaiserszeiten :-). Das Erdungsband traute sich der Baggerfahrer nicht abzuschneiden, da es von den Strommasten war. Somit durfte einer der Arbeiter die restlichen 3-4 Ladungen mit Krampen und Schaufel weggraben... Und weils lustig ist, hat sich der Baggerfahrer an dem Erdband auch gleich mal eine der Kettten seines Baggers ausgehebelt... Gleichzeitig kam auch die Rollierung welche dann mittels lasergesteuertem Nivellierungsgerät gleichmäßig in der Grube verteilt wurde.
Paar Tage später kam dann auch schon das Material für die Schalung des Kellerfundaments. Der Keller wurde zuerst ausgesteckt und danach wurden die Schalbretter nach und nach aufgestellt und gesichert. Weiters wurde die Bewehrung geliefert.. Tja,.. Der LKW-Fahre meinte, er könne die Komplette Ladung auf einmal mit dem Kran runterheben.. Der Polier sagte "Nix gut, geht sich nicht aus, zu schwer". -> LKW Fahrer "Ah des geht scho"... ja, dem Zaun beim EinfahrtWeg haben die paar Tonnen Stahl eher nicht gut gefallen,.. Zaun kaputt... Die Bewehrung wurde Stück für Stück von den 4 Arbeitern händisch hineingetragen und mit einer Holzrutschn in die Grube abgelassen. Am nächsten Tag wurden dann noch die XPS Platten geliefert. In den darauf folgenden Tagen wurden Platten und Bewehrung fachgerecht verlegt. Dem Betonieren stand jetzt nichts mehr im Wege.
Am 21. September rollte dann der Betonmischer mitsamt Betonpumpe an. Leider gabs von dieser Phase keine Fotos da die um 10 herum betonierten und in 4 Stunden fertig waren. Wir sind dann am Abend nach Hause gekommen und konnten es uns nicht verkneifen (zumindest Mir-Jam) in die Grube zu klettern und gleich mal zu schaun, ob alles passt. Der Beton war hier mittlerweile schon griffest !! Einen Tag danach rollten schon die Rüstungstafen für die Wand-Schalung an. Weiters habe ich in der kleinen Werkzeughütte unsere Videocam installiert um die weiteren Bauschritte im Zeitraffer zu filmen. Die Cam wurde sehr dezent angebracht (hahahaha) und hat sehr gute Arbeit geleistet. Also ich kann nur soviel verraten, dass die Videos absolute Leckerbissen sind. Zu sehen sind diese dann bei der Einweihungsparty !!
23.09.2008 Die Aussenschalung ist fast fertig, und die RDS Rohrdurchführungen sind auch schon montiert. Eigentlich hätten wir heute die Steckdosen schon auf die Innenwände nageln sollen, jedoch wurden die Arbeiter (entgegen der Aussagen vom Baumeister) nicht fertig... Blöd nur für den Elektriker, der dann da Stand und nix machen konnte und unverrichteter Dinge wieder abgezogen ist.
24.09.2008 Die Innenschalung wurde heute auch fertig gemacht, der Elektriker hat die Dosen (anfänglich mit Mir-JAMs Hilfe) und die Schläuche in die Schalung eingenagelt. Sämtliche Fenster und Schächte wurden mittels Doka-Tafeln zambastlt und in die Schalung eingenagelt. Am Abend haben unsere fleißigen Arbeiter noch einen Steg gebaut um mit dem Betonschlauch neben der Schalung herumspatzieren zu können. Morgen kommt dann abermals der Betonmischer und macht uns unsere Wände.
25.09.2008 Heute war das magische Datum der Aussenwände. Die Jungs haben noch die Innenschalung und die Trittstege fertiggestellt und sollten dann mit dem Betonieren der Auswände anfangen. Fakt war, als wir ca um 3 auf die Baustelle kamen, war noch kein Betonmischer da... die hatten sich da wohl etwas verspätet. Also wars nix mit Feierabend für die Bauarbeiter und wir warteten alle gespannt auf die Mischer mitsamt Betonpumpwagen. Kurz später kamen diese auch an. 2 Mischer und ein Pumpwagen. Kurzerhand wurde der Betonschlauch aufs Grundstück gelegt und auch mit dem Pumpen begonnen. ... Blöd war nur, dass der Pumpchefe gmeint hat, dass man auf das Schlammzeugs verzichten kann und gleich der Beton durchgepumpt wird (zur Erklärung: Das "Schlammzeugs" ist irgendein flüssiger Betondünnpfiff, der als Erstes durch den Schlauch gepumpt wird, damit dieser feucht wird.. macht man das nicht, dann kann es passieren, dass dem Beton im trockenen Schlauch die Feuchtigkeit entzogen wird und dieser abbindet.) Ja und es kam wie es kommen musste -> Schlauch verstopft !... Arbeiter machen Schlauch auf,. holen den harten Dreck raus -> Schlauch zu. So, nun verstopfte er 2 Meter davor -> Arbeiter machen Schlauch auf,. holen den harten Dreck raus -> Schlauch zu... so ging das ca 1,5 Stunden (!!) da denen dauernd der Schlauch verstopfte... ein C-Programmierer würde das so sehen:
void BetonschlauchProblem() { do { Betonschlauch_aufmachen(); Betonschlauch_reinigen(); Betonschlauch_zumachen(); } while (Betonschlauch==verstopft); }
;-)
Nach den 1,5 Stunden stand auch mittlerweile der Chef von der Betonfirma sauer auf dem Grundstück und diskutierte mit dem Baumeister. Wir mussten dann leider weg, haben aber bemerkt, dass einer der beiden Mischwägen bereits wieder nach Hause geschickt wurde (Beton zu lange gestanden -> kaputt, weg damit,... Betonfirma freut sich über ein paar tausender Schaden) So nebenbei habe ich noch mit dem Baumeister ge-small-talked über den Druck, der im Schlauch während des Pumpvorgangs herrscht,.. ich hätte so auf 50 Bar getippt... ja,... es sind 300 Bar !!!!... Der Baumeister meinte "Lustig wirds dann, wenn der Schlauch platzt"... Der Pumpenchef meinte "Dann könnens alle Häuser in der Umgebung waschen" .... sehr beruhigend... Auf einen der Bilder erkennt man auch einen netten Arbeiter mit einem überdimensionalen Schlauchdingsbums mit einem Zylinder unten drauf. Das Ding, ich nenne es gern den überdimensionalen Beton-Vibrator, vibriert und ist dabei extrem laut. Das Teil wird in die Betonsuppe gehängt und soll dort die Luft "rausrütteln". Macht super viel Lärm....
28.08.2009 Wir erfuhren, dass am Freitag noch bis 21:30 betoniert wurde (wir erinnern uns an den überdimensioneln Beton-Vibrator der unendlich laut ist......) und alles fertig war; es gab noch einige Aufrufe des Programms "BetonschlauchProblem()". Weiters wurde am Montag angefangen, die Schaltafeln wieder abzubauen. Leider sind die Jungs damit nicht fertig geworden, was den jenigen anderen Kunden besonders gefreut hat, der heute auf seiner Baustelle die Tafeln bekommen hätte sollen,.. naja nicht unser Problem ;-)
In Kürze folg noch ein kleines Video...
29.09.2009 + 30.09.2009: Schaltafeln abbauen.. sonst nix,.. einfach nur Schaltafeln abbauen,.. scheinbar dürfte es auf einer anderen Baustelle brennen da unsere Arbeiter nur halbtags-Schichten eingelegt haben... Wir sind gespannt, ob sich das ausgeht, dass wir übers Wochenende hinterfüllen können.....
01.10.2009 + 02.10.2009: Die Dämmplatten und ein ganzer haufen Steinchen für unsere Zwischenwände im Keller wurden angeliefert und aufgestapelt. Am Freitag kamen wir voller Tatendrang in den Garten rauf und dachten schon mit dem Schaufeln beginnen zu können,... wiedermal nix,. die haben weder die Bitumenbahnen angeliefert noch war eine Spur des Flämmers zu sehen. Da wir aber selbst die Hinterfüllung machen wollten, mussten demnach die Flämmer und Arbeiter auch am Samstag kommen und arbeiten. Ausgemacht war dann, dass wir am Samstag ca eine Stunde nach dem der Flämmer sein Werk begann auch schon die Erde reinschaufeln können....
03.10.2009: Samstag Morgen,.. 7 Uhr.. keine Arbeiter da.... unsere ersten Helferleins rücken schon an. Irgendwann nach 8 herum waren dann die Arbeiter auch da und der Flämmer begann sein Werk. Eigentlich war ausgemacht, dass 2 Flämmen und 2 gleich die XPS raufkleben,.. ja es haben auch 2 geflämmt,. aber die anderen 2 waren mit zuschneiden und was weiss ich noch beschäftigt.Wir hatten deswegen mal wieder einige Stunden Verzug. Am Vortag wurde noch heftig auf der Baustelle über div. Themen diskutiert wie unter anderem der Stärke der Bitumenbahnen,.. diese sollten 5mm betragen und das sollte auch geliefert werden. Da mir während der Flämmerei recht fad war bin ich mal in den Keller gekraxelt und hab ein Stück Bitumenbahn stibitzt und nachgemessen..... -> 4mm !! Die Flämmer haben stundenlang die falschen Bitumenbahnen auf den Keller geklebt. Ist zwar nicht unbedingt schlimm, jedoch war's ausgemacht und so bestellt,.. das wird dem Baumeister noch was kosten.... Zusammenfassend haben wir erst ab ca Mittag anfangen können Steine in die Grube zu werfen. Dann gabs Mittagessen und danach haben wir mit dem Schaufeln losgelegt. Bis ca Einbruch der Dunkelheit haben wir und unsere Helfer wie blöd geschaufelt und auch einiges weitergebracht.
04.10.2009: Gut geschlafen, dafür mööörder Muskelkater, um 10 waren wir wieder auf der Baustelle, leider aber diesmal weniger Helfer, dafür haben wir uns aber perfekt koordiniert und wirklich einiges weiterbegracht. Danke hier nochmals an alle die mitgeholfen haben !! Am Abend waren wir alle Fix und Fertig. Die Seite zum Eingang, wo die Arbeiter das ganze Material gelagert haben, konnten wir nur mit einer doch recht effizienten Rampen/Scheibtruhen Technik befüllen. Hat so funktioniert: Eine Scheibtruhe oben, eine unten im Graben. War die obere voll, haben wir die untere ganz an die Kante der Grube gestellt, eine Doka Tafel als Rutsche in die untere Truhe gestellt und von oben reingeleert.
05.10.2009: Heute wurde von den Arbeitern weitergebuddelt, die XPS Platten wurden weiter aufgeklebt und die Innenwände wurden aufgebaut bzw. die Steher geschalt. Irgendwann am Abend kamen dann noch 2 Steirer von der Installationsfirma und verlegten uns den Schlauch für den Energiebrunnen.
06.10.2009: Das Gefälle für den Schlauch wurde nun an der Eingangsseite des Gartens berichtigt und der Schlauch wurde über 3 Seiten verlegt. Weiters haben wir eine erste fertige Innenwand und fertig betonierte Steher. Die Konstruktion für die Steher und Wände sieht recht geil aus, hier waren unsere Arbeiter sehr kreativ.
07.10.2009 + 08.10.2009: In diesen zwei Tagen waren die Arbeiter mit der Herstellung der Deckenschalung beschäftigt. Hierbei wurden längliche fertige Betonteile verwendet, welche auf Stehern im Keller aufgelegt wurden. In die länglichen Teile wurden dann Hohlziegeln eingehängt welche anschließend noch mit Bewehrung bedeckt wurden. Das einzige was jetzt noch fehlte, bevor der Beton kam waren die Leerverrohrungen für die E-Leitungen.
09.10.2009: 7 Uhr -> Elektroleerverrohrung steht an. Diese haben Mir-JAM und ich zusammen mit unserem Elektriker eingezogen. 150m Schlauf wurde in einer guten halben Stunde verlegt und beim geplanten Schachte gesammelt. Heute wurde auch die Kellerdecke betoniert, welche dann am Montag soweit ausgehärtet sein sollte um das Haus aufzustellen.
12.10.2009 + 13.10.2009: Der Lang ersehnte Augenblick war gekommen: Heute sollte unser Haus kommen !! Wir haben uns extra diese Woche Urlaub genommen um das Ganze genau beobachten zu können, .. ein Haus wird ja nicht alle Tage aufgestellt. Der Plan war, dass das Haus diese Woche komplett mit Dachstuhl aufgebaut wird, sodass der Dachdecker die darauf folgende Woche sein Werk beginnen konnte.
Die Arbeiten begannen damit, den doch noch vorhandenen Baugraben bzw. auch den Stiegenabgang mit Holzbrettern abzudecken damit die Hausaufsteller gefahrenlos darüberfahren konnten. Gegen späten Vormittag rollte dann die LKWs mit unseren Hausteilen bzw. dem notwendigen Werkzeug an. Die Arbeiter verbrachen einige Zeite mit dem Transportieren und lagern der Teile auf unserer Terrasse und starteten dann die Vorbereitungsarbeiten fürs Aufstellen der ersten Wände. Die Teile wurden mit einem kleinen Traktor und einem Anhänger reingebracht, abgeladen und aufgestellt wurden die doch recht großen Teile von 6 Kärtnern in mühevoller Arbeit.
Die Teile selbst sind mittels ca 25cm langen fetten Schrauben miteinander verankert, bzw werden zusätzlich mit einer Art Druckluft-Nagel-Maschinenpistole beschossen.
Unter dem Motto "Was nicht passt wird passend gemacht" haben kurzerhand 2 der Häuschenaufsteller mit Kettensägen die Wände bearbeitet um diese millimetergenau auf das Fundament anpassen zu können. Bissl brutal hat das schon gewirkt, jedoch wussten die genau, was sie tun...(hoffen wir halt mal). Zwischendruch gabs mal ein paar dunkle Wolken und Regentropfen -> die obligatorische "Regen schleich di!" Meldung musste her... und tatsächlich, es blieb trocken,.. zumindest für diesen Tag.
Am Abend war das Erdgeschoß soweit fertig.
14.10.2009: Heute wurden die restlichen Träme aufgelegt und mit der Decke begonnen. Es dürften hier eine Probleme aufgetreten sein, weil die Arbeiter den ganzen Tag dafür gebraucht haben. Eigentlich hätte das Obergeschoß heute auch schon aufgestellt werden sollen.
15.10.2009: Mirjam weckte mich heute mit den Worten: "Ach du Kacke, .. es schneit"... ich dachte zuerst dass es Spaß wäre, wurde aber schnell eines bessern belehrt. Es fielen wunderschöne dicke Flocken vom Himmel, alles war verschneit und patschnass. Das ganze ging dann in einen richtig grindigen nassen Schneeregen über. Wir erhielten in Folge die Nachricht, dass bei diesem Wetter nicht weitergebaut werden kann. ... Das war dann auch bis Freitag so; Die Arbeiter kamen nur kurz vorbei um die Planen zu erneuern, da diese teilweise vom Wind zerrissen wurden. Unser Urlaub war somit auch für die Würscht und wir froren im Gartnhütterl und hatten keinen Baufortschritt... was für ein Besch.. Wochenausklang...
19.10.2009: Heut hat's uns fast umgehauen als wir um's Eck in unseren Garten gekommen sind. Das Obergeschoß inkl Dachsparren war fertig !! Obwohl das Haus doch recht klein ist wirkte es jetzt am Grundstück riiiiiesig. Die Kellerfenster wurden auch angeliefert und werden hoffentlich bald eingebaut. Nach kurzem Gespräch mit den Arbeitern haben wir erfahren, dass die die Hausteile nicht mit einer Seilwinde nach oben gezogen haben, sondern alle Teile händisch ins Dachgeschoß gehoben haben --> Respekt !! Am Abend wurde das Haus noch schön eingepackt und dann gabs noch ein Bier mit den Arbeitern...
20.10.2009: Die Wände sind nun mit Dampfbremse und irgendeinem Kartonzeugs verkleidet und fertig für die Rigipsplatten. Das Obergeschoß ist nun soweit zu. Wir haben es uns nicht nehmen lassen am späteren Abend eine Leiter zu schnappen und in unser Haus übers Schlafzimmerfenster "einzubrechen" ;-). Oben feheln noch die Zwischenwände, ansonsten ist hier auch einiges weitergegangen. Durch das Stiegenfenster hat man einen netten kitschigen Ausblick auf das Schloss Wilhelminenberg ... war gar nicht geplant :-)
21.10.2009 + 22.10.2009: Jetzt sieht das ganze schon mehr nach Haus aus, zumindest Innen. Die Jungs haben die Rigipsplatten großteils verlegt und die von uns bereitgestellten Elektroleerverrohrungen gleich in die Decke mit eingearbeitet (für die Deckenlichtauslässe).
23.10.2009: Das Obergeschoß ist nun auch komplett mit Rigips verkleidet und alle Zwischenwände stehen. Sämtliche Fenster und Eingangsbereiche wurden mit Folien verklebt damit kein Wasser eintreten kann. Leider gibts noch keine News von den Fenstern,.. die lassen auf sich warten.
27.10.2009 - 29.10.2009: Die "Wärmepumpen-Installationsfirma" hat sich fest ans Werk gemacht und im ganzen Haus (großteils im Obergeschoß und Keller) die Lüftungskanäle für die kontrollierte Wohnraumlüftung verlegt. Die Terrasse wurde auch schon mit dem Voranstrich befleckt und ist nun bereit für die Isolierung. Weiters wurden auch endlich unsere Kellerfenster eingebaut. Am Abend (29.er) besuchte uns noch der Elektriker und gab uns eine Kurzeinweisung über unsere Hausverkabelung, welche wir dieses Wochenende in Eigenleistung erledigen wollen. Wir wissen nur net, ob wir vor oder nach dem Gespräch gscheiter waren ;-).
30.10.2009 - 1.11.2009: Dies war das Wochenende an dem wir mit unseren ersten richtigen Eigenleistungen (abgesehen von der Schaufelpartie) begonnen haben. Am Plan stand die Verkabelung unseres Häuschens und das Abtragen des alten Hütterl-Fundaments. Wir hatten an diesem Wochenende Unterstützung von Herbert, Walter, Borstl, Friedrich, Gaby, Mareike, Christoph, Mama & Manuela -> hier nochmals ein DANKESCHÖN für die Hilfe !!!. Am Freitag haben die Keller-Burschen noch einen Lichtschacht versetzt und bissl was herumisoliert und gedämmt,.. wirklich was weitergebracht haben die nicht..
Wir waren dafür am Samstag umso fleißiger. Vormittags gings gleich los mit dem Abtragen des alten Fundaments mit einem ca 50 KG schweren Elektro-Abbruchhammer. Gottseidank haben wir uns da abgewechselt da die Arbeit echt auf die Knochen geht. Währendessen haben die anderen im Haus angefangen wie wild Löcher in die Wände zu fräsen und die Verrohrung und Dosen für die Elektrik zu verlegen. Am Abend war das Fundament kaputti und der Großteil vom Obergeschoß verkabelt. Sonntag haben wir dann den Rest im OG noch erledigt (bis auf ein paar Kleinigkeiten) und im EG weitergemacht. Wir wollen dieses Wochenende noch einer Palette Bier gedenken welche leider ihr Leben lassen musste...
2.11.2009: Endlich, die Kellerstiege ist fertig geschalt, Die Terrasse und der Aussenstiegenabgang wurden auch zur Hälfte fertig eingepackt.. sonst gabs eigentlich nicht wirklich mehr zu sehen... Da werden wir Wohl oder Übel mal ein Wörtchen mit dem Baumeister reden weil wir so nicht wirklich im Zeitplan liegen.... Am Abend habe ich unser Elektrowerk nochmals begutachtet und dann noch einen aktuellen Elektroplan gezeichnet damit wir uns nachträglich auch noch auskennen. Der Plan ist schön bunt, wiederspricht jeglicher Norm eines Elektroplans, gibt uns aber die nötige Info ;-)
Bis 07.11.2009: Elektrik, Elektrik und nochmal Elektrik... Die Verkabelung gestaltet sich weit aufwändiger als geplant. Am Wochenende haben wir zusammen mit Herbert nochmal 2 Tage Vollgas gegeben, wurden jedoch dauernd mit Problemen konfrontiert... Jede Dose lag genau in einem fetten Holzbalken, andauernd Stemmen und Fräsen usw.... Jedoch einen weiteren Lichtblick gabs in dieser Woche,.. wir haben unsere Fenster und Schiebetür bekommen !!, die wurden auch gleich eingebaut, somit ist das Haus dicht!! Die Terrasse wurde auch soweit fertig eingepackt und mit einem fetten Blech umrandet..... hier war der Schlosser etwas übermotiviert..
-15.11.2009: In dieser Woche bekamen wir schon fast Platzangst auf der Baustelle, da immer min. 3 Firmen gleichzeitig dort gearbeitet haben. Wir haben Elektro soweit fertig gestellt, der Dachdecker begann mit der letzten Dachschicht und der Konstruktion der verdeckten Saumrinne, unsere Kellerwände wurden aufgemauert und einige kleine Arbeiten noch erledigt. Der Installateur hat begonnen seine Leitungen und die WC Unterkonstruktion aufzubauen.
18.11.2009: Elektro ist nun komplett fertig verschalten,. jetzt fehlt nur mehr der Verteiler im Keller. Der Installateur hat die Fussbodenheizungsverteiler und die Hauptzuleitungen gelegt. Wir haben noch alles für die bevorstehende Beschüttung und restliche Hinterfüllung vorbereitet. Im Keller pralt nun unsere fette Wärmepumpe,.. komplett aufgebaut inkl fertig angeschlossener Lüftung,. sieht extrem bombig aus,..das Bedienelement der Wärmepumpe erinnert irgendwie an einen alten Apple Ipod,..
-25.11.2009: Es geht rasant weiter, wir haben die Beschüttung für den Estrich bekommen (sieht aus wie Katzenstreu..) und haben anschließend begonnen die Matten und Schläuche für die Fussbodenheizung komplett selbst zu verlegen. Im OG war das die mega Futzelarbeit, jedoch haben wirs eigentlich sehr gut hinbekommen dafür, dass wir das noch nie vorher gemacht haben. Angeschlossen hats dann der Installateur an die Verteiler. Schlussendlich kam dann am 25. der Estrich !! ENDLICH !!. Verlegt wurde er im OG, EG und auf der Terrasse nachdem diese zuerst isoliert wurde. Der Estrich wurde ähnlich wie der Beton für den Keller mit einer Pumpe und per Schlauch ins Haus gepumpt. Auch hier gabs das eine oder andere Problem.. es war zwar kein verstopfter Schlauch, sondern eher eine Pumpe, welche aus dem letzten loch pfiff. Das Teil wäre denen dort beinahe abgefackelt..So nebenbei ist diese Woche auch die Spezialanfertigung für unser Nurglas-Geländer für den Stiegenabgang gekommen. Jetzt heißts ein paar Tage warten damit der Estrich mal hart wird... Das Dach ist mittlerweile auch fertig (am Foto sieht mans halb fertig).. auf jeden fall gibts nen schönen Ausblick von oben,.. da hätte sich eine Dachterrasse gelohnt...
16.12.2009: So, es gibt wieder news,. zwischenzeitlich hat sich nicht allzuviel getan da wir a) durch den Estrich blockiert waren (sie Estrich Problem weiter unten) und b) irgendwie auch die Arbeiter der Kellerfirma nicht so wirklich Bock hatten vorbei zu kommen. Ursprünglich hatten wir ja einen 14-Tage Estrich bestellt, sprich nach ca 10-14 Tagen sollte es möglich sein diesen zu beheizen. Sicherheitshalber haben wir nochmal beim Estrichleger angerufen weil wir einen Tag früher anfangen wollten. Dieser sagte dann "... na da müssens 6 Wochen warten, jetzt is noch zu früh".. wir: "warum, is ja ein 14 Tage Estrich",.. er: " na, wie kommens drauf",.. wir: "haben wir ja bestellt",.. er: "na, war nie die rede davon",...
Gut nach langem hind und her war klar, dass wir einen 0815 Estrich bekommen haben, der gut 6 Wochen zum Trocknen braucht (ok, wir haben auch nur diesen bezahlt). Gut, damit war klar, dass wir Weihnachten und Silvester nicht in unserem Haus verbringen können und Küche, Bad, Steinböden und Co alles storniert werden muss, was wir dann auch gemacht haben. Das war der absolute Tiefschlag für unser Projekt, wir waren absolut verzweifelt.
Da wir zwar am Estrich herumlatschen konnten jedoch sonst nix draufstellen durften, haben wir uns kurz entschlossen mit den Spachtel und Malerarbeiten zu beginnen. Auch unser Stiegen-Termin wurde mit 16.12 vereinbart, was auch umsetzbar war, weil wir das Stiegenpodest schon vorher betoniert hatten. Spachteln konnten wir dank unserer 3 Stück Industrie-Kondenstrockner auch.
Es war soweit, 16.12... Stiege wird angeliefert. .. Ja wurde sie auch, nur ist uns gleich die Stahlwange aufgefallen, welche nicht so ganz dem entsprach, was wir bestellt hatten. Die Firma hat eine art "Ziehharmonika-Wange" produziert, wir wollten aber ein durchgehendes Stahlband. Auch das Glasgeländer hatte die Firma falsch produziert, es war zu kurz. Kurz vor dem Nervenzusammenbruch haben wir den Herrn Stiegen-Chef kontaktiert, und er hat auch gleich zugegeben, dass er die Stiege verbockt hat.
So, 2 Möglichkeiten haben wir dem Chefe gegeben: Entweder falsche Stiege aufbauen, und dann wieder abbauen wenn die richtige kommt, oder innnerhalb kürzester Zeit mit dem richtigen Teil anzurollen. Er hat sich für Variante 2 entschieden, wir sollten demnach am 21.12. unsere richtige Stiege bekommen.
Und weils so schön ist, hatten wir in der Zwischenzeit auch die Inbetriebnahme der Wärmepumpe.. am Vortag habe ich noch eigenhändig die ultrafette Hauptstromleitung in den Keller eingeleitet und im Verteiler angschlossen....Inbetriebnahme: 3 mal dürft ihr raten -> Bingo,. voll in die Hose gegangen, nichts hat gepasst, ausser der Elektrik, die wir selbst gemacht haben. Der Installateur hat hier einiges verbockt; der Inbetriebnahmemeister stellte ein Mängelprotokoll aus und rauschte ab,.. nächster Termin: 21.12.
So und damit das ganze noch lustiger wird, hat uns um den 20. herum der Schnee überrascht, alles Voll zugeschneit,.. die Künette war auch noch nicht zu,.. und Wasserrohre haben dann meist die ungute Eigenschaft bei Minusgraden einzufrieren !!!! -> Jürgen (danke für die Hilfe!!!) und ich haben den ganzen Tag gebraucht um wieder fließendes Wasser zu bekommen. Damit die Leitung nicht neu einfriert, haben wir provisorisch das Überdruckventil im Keller aufgemacht welches dann wenig Wasser in das Rohr der Hebeanlage laufen ließ. Eher irritiert von dem Geplätscher, welches nach einziger zeit im Keller zu hören war, warfen wir einen Blick auf die Hebeanlage,. hier wurde das Wasser zwar weggepumpt, landete aber nicht voll im Kanal,. sondern schoss volle Kanne bei einem Stoß im Verbindungsrohr raus. Ultimative sauerei im Keller, alles nass -> Danke Herr Installateur. -> Neues Rohr rein,. alles dicht.
Zum Thema Küche: Der Lieferant hat net so ganz gecheckt, dass wir den Termin verschieben wollten,.. also stand der 21.12. noch. Wir haben demnach auf alle Normen gepfiffen, und dem Steinmetz gesagt, er solle die Küche schon mit dem Bodenbelag schmücken und nicht verfugen, weil der Estrich beim Ausheizen noch arbeitet. Theoretisch (!) sollte das kein Problem sein und wir können unsere Küche aufstellen (lassen) !
Sonst hat sich bis zum 19.12. noch folgendes kurz aufgelistet ereignet:
Unser Haus wurde eingerüstet
Fassadenplatten wurden vollflächig verklebt und gedübelt
SAT Halterung wurde montiert
Fassaden-Dübel wurden verspachtelt, eine Seite wurde vollflächig geputzt
Elektroverteiler montiert, EG und OG komplett verschalten
Beginn Spachtelarbeiten
Küchenboden wurde verlegt (pipifein !)
Kleines Vordach fast fertig, mit dem Großen wurde begonnen
Komplettes Stiegenhaus verspachtelt, geschliffen und gemalt
21.12.2009: Heute war der absolute overkill-Tag. Folgende Termine waren für heute angesetzt: 1) Aufbau der Stiege, 2) Aufbau Küche, 3) Inbetriebnahme Wärmepumpe. Sicherheitshalber haben wir uns Urlaub genommen da wir beide unendlich Bauchweh hatten. In der Früh waren Stiegen und Küchenburschen gleichzeitig da und begannen sofort mit ihrem Werk. Diesmal hatten die Stiegenburschen die richtigen Teile dabei, auch die Küchenfirma lieferte Teile, die zu unseren Plänen passten. Nochmal kurz beim Installateur angerufen und gecheckt, ob alles für die Wärmepumpeninbetriebnahme passt -> "jojo alles fertig".
Vormittags waren wir endlich mal seit einigen Wochen wieder in der Situiation anderen Leuten beim Arbeiten zuzusehen und nicht selbst jeden Tag bis nach MItternach auszumalen, spachteln oder sonsts was zu machen. Zu Mittag ca kam der Herr Wärempumpe-Inbetriebnahme vorbei um sein Werk nochmals zu starten. Gleich als erstes fiel ihm auf, dass der Heizkreis nur ca 1 Bar hatte, die Heizung braucht aber min. 1,5 Bar (im Geiste hatte ich den Installateur erwürgt). Egal, das Teil wurde trotzdem in Betrieb genommen. Der Druck fiel dann noch auf ca 0,3 Bar ab, da auch noch viel Luft in der Anlage war. So Installateur angerufen -> mehr Flüssigkeit in die Heizkreise einfüllen. Der war auch schnell hier und machte aus 0,3 Bar ganze 2 Bar. Wärmepumpe lief, Techniker rauschte ab, gerade nochmal gut gegangen, Installateur rauschte auch ab.
Paar Minuten später macht uns der Stiegenbursche netterweise darauf aufmerksam, dass im Obergeschoß "Wasser tropft".. De facto war einer der Stoppeln für die Auslässe nicht richtig eingeschraubt und uns ist lieterweise das Wasser in die Wand und auf den dort noch rohen Holzboden gefolssen (jetzt hatte ich den Installateur geistig ge-vier-teilt). Installteur angerufen, zamputzt, Teil reingedreht, dicht.
Etwas später, kurzer Check der Heizanlage im Keller,.. komisch,.. warum is der Boden so nass?? ....... Installateur angerufen weil Leitung undicht (im Geiste den Installateur gesteinigt). Installateur kommt, sieht, dass er vergessen hat 3 Stecker zu krimpen,.. -> Stecker gekripmt, alles dicht -> Installateur rauscht ab.
Da wir einen provisorischen Wasserhahn im Keller bekamen habe ich mir gedacht, diesen zu verwenden, um etwas Wasser dauerhaft fließen zu lassen, damit die Leitungen nicht einfrieren. Kurzerhand habe ich mit 2 Polocalröhrln eine Umleitung zur anderen Hebeanlage (nicht die von vorher) gemacht um hier kontrolliert Wasser ablassen zu können. Hebeanlage in Betrieb genommen,.. Hebeanlage pumpt brav,.. Und, wie solls anders sein, auch bei dieser Anlage war eine Steckverbindung beim Ablaufrohr undicht !!!!!!!!! (Installateur im Geiste zersägt). Installateur angerufen, Installateur kommt, geniert sich unendlich, macht alles dicht, rauscht ab.
Nach diesem Tag waren wir fix und fertig; wir haben zwar nichts gearbeitet, aber die Nerven waren blank. Als kleines Zuckerl war wenigstens unsere Stiege und das Glasgeländer fertig. Die Küche war halb fertig und sollte am nächsten Tag komplettiert werden (bis auf die Steinarbeitsplatte, die kommt erst im Jänner)
22.12.2009: Die Küche wurde soweit komplettiert, es fehlt jetzt nur mehr die Steinarbeitsplatte und natürlich das Kochfeld und die Abwasch, welche in die Arbeitsplatte eingelassen werden. Das Badmöbel wurde auch geliefert und gleich montiert. Ich habe dann noch provisorisch das Licht im OG (ohne Schalter, hoho) verschalten damit wir die Spiegelbeleuchtung auch testen konnten -> lief alles problemlos ! Ganz wichtig war auch die Weihung des Kühlschranks mit einer Dose Ottakringer. Um unser "Vereisungsproblem" mit der Hauptzuleitung zu lösen habe ich einen Polocalpfusch verbrochen welcher mir das Tropfwasser direkt in die Hebepumpe einleitete.
23.12.2009: Wären wir 12 Leute könnten wir vom dreckigen Dutzend sprechen, jedoch wars nur einer, der sich im Dreck gesult hat, und zwar Wolfgang, welcher die Wasserleitung isolierte und die Künette mit XPS gedämmt hat während Mirjam wie wild im Haus spachtelte. Da es Super warm war und endlich der ganze Schnee abgetaut war, hatten wir dementsprechend den Super-Gatsch im Garten. Nach der Gatschpartie gings dann ans Schleifen der gespachtelten Wände -> Ergebnis: wieder komplett dreckig
27.12.2009: Nach den diversen Weihnachts-Fressorgien war's mal wieder Zeit für ein wenig Arbeit! Mirjam hat wieder brav weiter gespachtelt während ich geschliffen und gestrichen habe. Zwischenzeitlich ließ es mir einfach keine Ruhe, dass es noch immer nicht warm war im Haus (nach einer Woche Heizen ...) Nach dem Zerlegen der Wärmepumpe und prüfen auf Luft in den Pumpenwegen kam ich dann drauf, dass einer der Installateure nicht die einzelnen Ventile an den Heizkreisverteilern geöffnet hat !!!!!!!!. Nachdem ich diese dann aufgeschraubt habe hörte man es laut glucksen und das voll aufgeheizte Wasser konnte nun endlich durch die Anlage schwimmen. In null-komma-nix fiel auch sofort der Druck in der gesamten Anlage, da noch sehr viel Luft drinnen war. Abhilfe schaffte eine Gartenschlauch-Pfuschverbindung zwischen Pissoir-Anschluss und Heizverteiler im Keller um ein paar Liter Wasser nachzufüllen um wieder auf 2 Bar zu kommen. Hat prima geklappt, und -> ES WIRD WARM IM HAUS !! WUUHUUUU !!. Danach gings wieder ans Spachteln und Ausmalen. Mirjam hat sich dann noch über die Acrylfugen getraut und sich dabei sehr professionell angestellt, sieht Alles in Allem sehr gut aus.
29. u. 30.12.2009: Unsere Ladung Schalter und Steckdosen ist angekommen !! Ich hab mich auch gleich ans Werk gemacht und sämtliche Schalter und Steckdosen im EG eingebaut und gleich mit einem Russenluster ausprobiert. Hat eigentlich alles super funktioniert, die Kreuz und Wechselschalter waren richtig verdrahtelt, die Lichtauslässe richtig verschalten. ... Najo, bis ich dann dankenswerterweise von Jürgen noch 2 Russenluster bekommen hab und im Vorzimmer das Licht in Betrieb nehmen wollte. Es hat zwar super funkioniert, jedoch ließ es sich nur mit dem Küchenschalter einschalten ;-),.. Der Fehler war schnell behoben, jetzt passt alles.
Nächster großer Brocken: Drähte in den einbetonierten Leerverrohrungen im Keller einziehen. Jürgen und ich haben gut über eine Stunde damit verbracht vergeblich zu versuchen die Feder (Stahl u. Plastik) durchzubekommen. Absolut keine Chance !!!!. Letzte Hoffnung: ein Überschmäh: Man nehme einen Spagat, binde ein kleines Pu-Schaum Kugerl dran (liegen ja genug herum) und stecke die Konstruktion in das eine Ende des Leerschlauches. Am anderen Ende des Schlauchs hält man dicht einen 2000W Staubsauger und gibt Vollgas! Das Kugerl saust dann mit Lichtgeschwindigkeit durch den Schlauch und zieht den Spagat mit. Am anderen Ende angekommen knüpft man dann die Feder an und zieht diese mit dem Spagat problemlos durch. Danach einfach die Kabeln an die Feder montieren und komplett durchziehen!. Funzt auch bei den verwinkelten 100 meter langen Schläuchen die 10 mal zamtreten und gecknickt sind ;-)
Ja und die Wärmepumpe macht auch Ihr Werk, wir haben satte 28°C im Haus !!!!!!!!!. Jetzt muss das Ganze noch ein paar Tage laufen damit der Estrich sich voll ausdehnt. Nach der Gschicht werden wir dann Klo und WC herstellen und dann heißt's ab in die neue Bude !!
An dieser Stelle wünschen wir allen unseren Helfern und allen, die unser Projekt hier so fleißig mitverfolgen einen guten Rutsch ins neue Jahr !! Bleibts alle gesund!! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr !!!!!
bis 06.01.2010: Gut ins neue Jahr gerutscht gings für uns auch gleich weiter auf unserer Baustelle. In der Neujahrswoche wars mal an der Zeit die ganzen Vanillekipferln abzutrainieren und gscheit was zu hackeln. Es wurde gespachtelt, gemalen, gespachtelt, gemalen. Danach wurden endlich die WC Gestelle im OG und EG schön verpackt und mit Beton gefüllt. Da unsere Firmen in den ersten 2 Jänner Wochen sowieso alle im Urlaub waren haben wir mit der Keller Elektrik begonnen weil mit einziehen usw. wars mit Jahrensende eh nix, darum haben wir uns jetzt entschlossen doch den Keller in Angriff zu nehmen.
Stolz mit einer Mauernutfräse in der Hand haben ich und mein Brüderlein versucht, die Wände zu schlitzen. Das Teil hat aber eigentlich mehr Staub produziert als sonst was. Staubmasken waren leider keine da, darum haben wir dieses Vorhaben mal gestoppt und mit dem einziehen der letzten Drähte mit dem Spagat-Kugerl-Staubsauger Schmäh. Danach gabs noch ein paar Biere mit Bruder und Neffe bei einem Plauscherl.
Ein zweiter Anlauf in Sachen Wändeschlitzen wurde mit einer Fetten Hitachi Flex und einem noch fetteren Makita Bohrhammer gestartet. Die Dinger gingen wie ein Heißer Draht durch Butter. Staubmasken hatte ich diesmal,. aber keine Schutzbrille,.. da musste dann eine ca 1200 Jahre alte Schwimmbrille her. Bedingt durch das Alter der Brille war auch gleich der Gummi-Mittelsteg gerissen, dieser wurde dann gleich professionel mit einem Stückerl 1,5er Kupferdraht zamgwurschtlt. Nach der Schlitzerei wurden auch gleich die Kabel für Licht, Schalter und Co verlegt und zum Hauptverteiler geführt; dort soll nämlich die Verteilerdose für alle Lichtkreise hin.
Weiters haben wir noch mit unseren Helferleins diverse Fensterbretter mit Stahl/Gipskartonkonstruktionen hergestellt und verspachtelt. Danke hier an Michi und Filipe für die Hilfe !!!
09.01.2010: Heute gings dem WC an den Kragen. Mirjam hat wie wild alles verspachtelt und gemalt, Vorzimmer und WC schaun mittlerweile auch schon recht gut aus!. Heute kam auch nochmal Pauli vorbei um mit mir im Keller bei der Elektrik weiter zu machen. Wir haben soweit alles zum Verteilerkasten eingeleitet und fürs Verschalten vorbereitet und natürlich a viel geblödelt ;-). Der Bereich unter dem Hauptverteiler wurde noch zugemacht damit das Ganze dann seine Ordnung bekommt. Danke hier auch an Pauli für die neuerliche Hilfe !! Sonst habe ich noch restliche Leerverrohrungen im Multimedia Raum gelegt, weil dort ein Haufen Kabeln untergebracht werden müssen. Unter anderem musste auch ein ca 8cm breiter Kanal auf die ganze Höhe in einer Wand geschnitten werden. Wieviel's gstaubt hat sieht man auf den Fotos......
12.01.2010: Spachteln Spachteln Ausmalen Ausmalen, Mirjam tut mir schon leid, macht das aber alles super!. Ich hab die Lichtkreise alle verschalten und ausprobiert,. Funzt alles ! Ungalublich. Im Technikraum haben wir dann gleich einen fetten 12 Euro Obi-Feuchtraumbalken montiert, damit der Technikraum auch aussieht wie ein Technikraum. Am Vortag haben wir Parkettboden und Sanitärgegenstände geholt und mal zwischengelagert. Auch die Burschen vom Steinmetz sind angerollt und haben begonnen den Boden im Wohnzimmer und im Flur im OG zu legen. Sieht sehr gut aus,. pipfeine Arbeit! Weiters hatte ich die angenehme Arbeit das Grübchen für die Duschtasse mit dem Bohrhammer zu erweitern da unser Installatuer (wieder mal) an Schmorrn verzapft hat. Gottseidank ist dabei das Fussbodenheizungsröhrl nicht kaputt gegangen. Das Ganze wurde dann verspachtelt und mit einem speziellen Dichtband und einer übel riechenden Schwarzen 2-Komponentenmasse isoliert.
13.01.2010: Boden im Wohnzimmer ist fast fertig verfugt und poliert. Bad ist auch soweit fast fertig verlegt. Sonst haben wir heut noch ein paar Kleinigkeiten erledigt da die Arbeitsmotivation heut im Keller war... Anbei gibts auch noch ein kleines Foto vom nun komplett fertigen Dach (Blenden usw. wurden anfang des Jahres noch montiert)
17.01.2010: Sorry, das Update hier hat etwas auf sich warten lassen, aber nicht ohne Grund. Mitte Jänner haben wir uns 2 Wochen frei genommen damit wir rund um die Uhr am Bau arbeiten konnten. Unser Ziel war, am Ende der zwei Wochen ins Haus einzuziehen. Begonnen haben wir mit den Spachtelarbeiten in allen Zimmern. Tagelanges Spachteln, Schleifen und Ausmalen und div. Mega-Muslkelkater. Die Kellerstiege wurde von unserem Steinmetz auch schon mit Mamorplatten eingepackt. Mareike kam auch vorbei. Schlafzimmer und Kinderzimmer haben wir soweit fertig bekommen.
18.01.2010: Nachdem Schlaf- und Kinderzimmer ausgemalt waren gings nun an die Böden. Begonnen haben wir im Schlafzimmer mit dem Parkettboden verlegen. Hier hat uns auch unser übliches Helferlein geholfen, jedoch hat er Mist gebaut, da er sich erkundigt hat (ebenfalls bei eine Dodel) und fix der Meinung war, keinen Haftgrund für den Parketkleber zu brauchen. Fakt war, dass ich dann nachher in der Anleitung des Klebers gelesen habe, dass ein Haftgrund unbedingt bei Fussbodenheizung erforderlich ist. Das hat man dann auch schön am nächsten Tag gesehen, wie sich schon ein Teil wieder aufgebogen hat. An diesem Tag gabs dann auch den Ultimativen Megaanschiss von Mirjam an den Chef des Arbeiters, der den Kack gemacht hat. Im Endeffekt hat der Arbeiter dann einen kleinen Nervenzusammenbruch bekommen und hat fluchtartig unsere Baustelle verlassen und kam auch nicht mehr. Wir standen nun da, mit einem halben Boden, und nur mehr einem Patzerl Kleber. Der Kleber war auch vom Chefe (welcher von M zamputz wurde) und war natürlich irgendein toller Industriekleber, welcher man als Normalsterblicher nicht bekommt. Ich habe dann den halben Tag durch ganz Wien telefoniert um diesen sch*** Kleber zu bekommen, und habe es dann auch geschafft !!!. Nun gings weiter, Estrich wurde mit Tiefengrund eingelassen, und Parkett wurde von einem guten Freund und Mirjam verlegt. Ich habe inzwischen noch den Rest im Keller (Elektrik) verlegt.
20.01.2010: Die Böden im Schlaf und Kinderzimmer sind fertig verlegt, auch unsere erste Tür (WC EG) ist eingebaut und funktioniert perfekt! Die meisten Spachtel- und Malerarbeiten haben wir fertig gemacht. Am nächsten Tag sollten schon die ersten Möbel ins Haus, demnach hatten wir noch Stress soweit alles sauber zu machen und zu komplettieren. Heute waren auch die Techniker von telekom angekündigt, diese sollten die Telefonleitung anschließen. Gleich in der Früh hatte ich daher gleich mal den Überstress zusammen mit den Kellerbau-Jungs, da wir noch die RDS-Dichtdurchführungen herstellen mussten, damit das Telefonkabel dann richti verlegt ist wenn die Techniker kommen. Das Ganze hat sich als außerst schwierig erwiesen, da die Kabeln allesamt extrem Bockig waren, draussen alles gefrohren und der Zugang zum Loch in der Kellerwand auch sehr bescheiden war. Im Endeffekt hat es aber super geklappt, alles wurde angschlossen, alle Kabeln sind nach draußen geführt.
25.02.2010: WUHUUU die ersten Nächte im eigenen Haus !!. Unbeschreiblich, wie geil es ist wieder in einem normalen Bett zu schlafen, bei normalen Zimmertemperaturen !!!!!. Aber, da ja nix glatt geht ist uns das WASSER EINGEFROHREN !!, sprich wir hatten keine Möglichkeit für WC, Waschen, oder gar irgendwie kochen. Heute kam auch Pauli vorbei und wir versuchten vergebens ein paar Stunden lang diese verflixte Wasserleitung wieder frei zu bekommen. Wenigstens gehts unserem Froschi im Wasserschacht gut, obwohl dieser heute ziemlich viel Stress hatte, da ich andauernd im Schacht stand und an der Leitung herumpfuschte. Hier natürlich wieder mal ein paar Blödlfotos von Pauli und mir bei Schlauch-auftauen und Extrem-Stemm-Sessions.
28.01.2010: Immer noch kein Wasser, kein Wunder, jahrelang gabs nen milden Winter, nur dieses Jahr schneit es ohne Ende und es ist saukalt !!. Heute war der Tag der Steinmetze, sprich wir haben unsere Stein-Monoplatten für das Badezimmer bekommen. Die Platten wogen pro Stück ca 150 kg. Am Vortag hatten wir diese zu 5. in das Badezimmer raufgetragen!!. Während die Burschen ihr Werk gut gemacht haben, haben Mirjam und ich die letzten Türen ohne jegliche Kenntnisse über Türeinbau eingebaut. Wir haben es eigentlich perfekt hinbekommen. Am Abend war soweit alles fertig und es schaut wirklich super aus; wir sind absolut happy!!.
06.02.2010: Immer noch kein Wasser... aber daran haben wir uns schon gewöhnt. In der Zwischenzeit haben wir auch die Küchenarbeitsplatte bekommen, alles mögliche Zeugs wieder eingeräumt, und div. Arbeiten erledigt. Mittlerweile siehts schon recht wohnlich aus bei uns. Das Vorzimmer haben wir eingebaut, Küche eingeräumt, im Wohnzimmer Couch, Tisch und Sessel aufgestellt, Schreibtisch im Kinderzimmer und das alte Kinderbett von Mirjam aufgestellt usw... Bilder sprechen mehr als Worte, also hier der aktuelle Stand:
05.04.2010: Nach längerer Pause gibts mal wieder ein Update. In den letzten Wochen / Monaten hat sich nicht allzuviel getan, da wir selbst ein bissl faul waren und auch unsere Arbeiter bedingt durch das ständig bescheidene Wetter nicht weiterarbeiten konnten. Trotzdem gibt es einige News... JA WIR HABEN WASSER !!! ;-) Weiters wurden die Raffstore-Kästen an den Fenstern montiert. Dies ging natürlich auch nicht reibungslos, da die dinger etwas zu groß produziert wurden (war ja klar,..). Wir mussten also die in dem Bereich bereits fertig genetzte Fassade wieder aufschneiden. Im OG passten die Kästen überhaupt nicht, demnach konnten die Jungs von der Raffstore-Firma ihr Werk nicht vollenden und sind wieder abgezogen. Weiters musste ich feststellen, dass die Raffstoren-Firma mir auch falsche Angaben bezüglich der Verkabelung gegeben hat und ich großteils die Verkabelung nochmal überarbeiten musste. Für die große Schiebetür musste ich auch alles nochmal rausreissen und mühevoll neu einziehen. Aber auch das hat dann im Endeffekt funktioniert. Im Bad gibts jetzt schon das Duschpaneel montiert, welches sich auch um Haaresbreite genau ausging. Die letzten wirklich Sonnigen Tage der letzten Wochen hat natürlich unser Fassader genutzt um an seinem Werk weiterzuarbeiten. Er hat alle Raffstore-Kästen eingepackt, die ausgeschnittenen Bereiche neu genetzt und geschlossen und bereits auf 3 Seiten die Fassade komplett fertig gestellt. Hier wurde wirklich sauber gearbeitet. Der Kellerabgang ist nun auch fast fertig, jedoch muss hier ein teil der Dämmung wieder aufgerissen werden weil der Fassader schneller als die Kellerfirma war und das Abwasserrohr unsere Tauchpumpe gleich mit eingepackt hat. (Dieses sollte jedoch noch durch eine Wand durchgeführt werden und nicht darüber).
Wir selbst haben einige Sachen erledigt wie: Keller umräumen und für den Estrich vorbereiten (Danke an Marin und Angy für die Hilfe !!!), Spachteln, Acrylfugen und Mist sortieren,.. ja Mist sortieren, weil unsere ca 20 Sackerln Schutt hat die Deponie nicht genommen, weil unsere Arbeiter da natürlich nix getrennt haben und alles mögliche in die Säcke geschmissen haben. Wir haben demnach unseren Ostersonntag damit verbracht im Dreck zu wühlen und den Mist zu trennen... Im Schlaf/Badezimmer gibts jetzt auch die Glas-Schiebetüre
08.04.2009: RAFFSTORE-TAG! Nach 6 Monaten Wartezeit, etlichen Fehlberatungen und Streitgesprächen mit der Firma Wick/Kosmos (sicher einer der schlechtesten, inkompetentesten und kundenfeindlichsten Firmen ever !!) haben wir nun schließlich unsere Raffstoren bekommen!. Die Elektrik hat natürlich auf Anhieb funktioniert,.. klaro, die haben wir auch selbst gemacht und nicht von Wick oder sonst wem. Zu diesem Thema durfte ich auch noch in einer Hau-Ruck Aktion ca 1 Stunde vor Montage die Kupplungen auf die Kabeln montieren, da die Monteuere lediglich die Raffstoren anstecken wollen und nicht selbst die Stecker montieren, (Auf den Fotos sind nicht alle runtergelassen..)..... Die Fassader haben ihr Werk vollendet und sind auch fertig geworden. Die Fassader haben absolute top-Arbeit geleistet und auch mit Hirn gearbeitet. Im Keller bekommt man nun auch durch den Weiß geputzten Lichtschacht mehr Licht rein. Für einen Kellerraum, der noch graue Wände hat is es schon überdurchschnittlich hell!!.
08.04.2009:Nach längerer Pause gibts hier mal wieder ein Update. Leider war ich etwas faul mit dem Fotografieren aber zwischenzeitlich hat sich einiges getan. Das Gerüst wurde abgebaut, alles ist fertig verputzt. Heute begann das Verputzen im Keller. Das Material wurde im Garten gemischt und mit einer Pumpe in den Keller gepumpt. Dort wurde es direkt auf die Wand aufgespritzt und mit Latten abgezogen. Es war ein Gedicht dabei zuzusehen wie professionell und genau die Burschen gearbeitet haben. Alles in Allem haben wir jetzt pipifeine Mal-fertige Wände im Keller. Auf den Fotos sieht man nur die Zwischenschritte, die fertigen Wände sind dann auf späteren Fotos im Hintergrund zu sehen,.. wie gesagt, ich war etwas fotofaul...
Bis 18.06.2010: Ein Monat ist vergangen, und wir waren nicht untätig, die Beschüttung im Keller wurde aufgebracht, wir haben die Fussbodenheizung verlegt, das Glasgeländer auf der Terrasse wurde installiert, ein Großteil der noch übrigen Erde wurde im Garten verteilt und halbwegs begradigt. am Wochenende zum 18. kam dann endlich unser Estrich !! Hier hatten wir das Problem, dass sich für die kleine Fläche eine Pumpe nich ausgezahlt hätte und demnach der Estrich vor Ort gemischt wurde. Da die Mischmaschine nicht in den Keller passte wurde draussen gemischt und über eine eigens gebastelte Rutsche der Schmarrn in den Keller runtergelassen. Dort haben wir den Estrich in kleine Küberln geschaufelt und im Keller verteilt. Nach diesem Wochenende haben wir keinen Finger mehr rühren können vor lauter Muskelkater... Weiters habe ich angefangen mal eine Konstruktion für den Holzboden im Kellerabgang zu Basteln,.. leider ist mir das Material ausgegangen und jetzt heißts warten bis die neue Lieferung kommt...
bis 21.06.2010: Heut gings an den Eingangsbereich unseres Hauses. Hier wurde das Eingangspodest betoniert. Im Podest selbst verläuft das Ansaugrohr der Wärmepumpe und ein Abwasserkanal für den Fussabstreifkasten welcher ebenfalls fix enbetoniert wurde.
bis 22.06.2010: Ha! an dem Wochenende vor dem 23. kam endlich der Schritt, auf den ich mich schon so lange freue. MONTAGE DES BEAMERS UND DER LEINWAND.. An diesem Wochenende hat mir mein kleiner Bruder Franzi (aka LMX) geholfen die Beamerverkabelung einzuziehen und die Halterung zu montieren. Weiters wurde die Leinwand eingemessen und ebenfalls an die Decke geschraubt (Danke an Martin für die Hilfe !!). Lustigerweise hat die Position der Leinwand gleich beim ersten Mal gepasst,.. keiner konnte das so wirklich glauben. Weiters wurden noch die Lüftungskanäle verlängert und noch einiges an der Decke verkabelt um die Vorbereitung für die Montage der abgehängten Decken zu erledigen.
In der Nacht zum 24. gabs noch ne ungute HDMI Kabel Zieh-Session da wir (Pauli a.k.a Play und ich; Danke für den HDMI Adapter und das geile Geburtstagsgeschenk hehe) das Kabel getestet haben und blöderweis kein Bild zusammengebracht haben. Nach etlichen Kombinationen und versuchen und zwischenzeitlichen WM-schauen habe ich mich entschlossen um ca 23:30 das Kabel nochmal komplett rauszuziehen (was mit dem Abbau der Beamerhalterung verbunden war) und damit zu Martin zu pilgern und das dort auf seinem Equipment auszuprobieren,.. Dort hats geklappt,..Resultat: Beamer ist schuld, kann kein HDCP und kommt mit dem verstärkten HDMI Signal nicht zurecht,.. egal,..HDMI Kabel nach Mitternacht wieder eingezogen und noch einiges für die Deckenmontage vorbereitet -> um 2 ins Bett.
24.06.2010: Die abgehängten Decken sind in fast allen Räumen fertig. Einzig im "Wellness"-Raum war erst die Unterkonstruktion und ein Teil der Dämmung angebracht. Wir haben am Abend noch begonnen die ersten Wände zu grundieren, schön langsam schauts schon aus wie ein normaler Raum. Erstmals seit der Keller zu ist haben wir eine Luftfeuchte von unter 60% geschafft und das ohne Entfeuchter.
Hier gibts auch noch ein Foto von der Geländerkonstruktion aus Glas welche auf der Terrasse steht.
bis 06.07.2010: Die letzte Woche war echt heftig, wir können uns scho kaum mehr bewegen... Es hat sich auch einiges getan: Die Decken sind großteils gespachtelt, wir haben begonnen mit den Voranstrich der Wände und teilweise der Decken. Der Abstellraum ist fast fertig ausgemalen. Weiter haben wir die Künetten für die Zaunfundamente (gut 35 meter) ausgegraben. Dort wurden dann die Fundamente geschalt und betoniert. Am nächsten Tag haben wir die Fundamente ausgeschalt und die Künetten wieder zugeschaufelt und gleich das Niveau beim Eingangsbereich angeglichen. Nächster Punkt: Fliesenlegen im Keller. Wie das Amen aufs Gebet hat das beim ersten mal nicht geklappt, weil wir die falsche Maschine organisiert haben, welche für die Großen Platten weit nicht gereicht hat. Demnach haben wir das Ganze verschoben. Zwischenzeitlich habe ich die Netzwerkverkabelung in Angriff genommen und den Netzwerkverteilerschrank montiert und alle Kabeln gepatched. Am 6. wars dann soweit mit dem 2. Anlauf Fliesenlegen. Hierzu haben wir uns eine megafette 100 Kilo schwere Steintrennmaschine organisiert, mit der wir dann mühelos die Platten schneiden konnten. An dieser Stelle besten Dank an Walter, welcher uns sehr geholfen hat, ansonsten hätten wir das alleine nicht auf die Reihe bekommen. Unsere Dachdeckerburschen waren auch nicht untätig und haben begonnen Material anzuliefern und die Wange beim Eingangsbereich zu konstruieren. Weiters wurde das große Vordach aufgeraut damit der Kleber für die Platten besser greifen kann.