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Wieder ein neues Bastlprojekt diesmal mit einem Neuzugang bei den PukePals. Mein Haberer Marc - Drakenfly Studios http://brexner.eu/ - hat die Liebe zum Mikrocontroller und diversen Basteleien entdeckt. Zusammen entwerfen wir eine Binary Watch, aber nicht den 0815 Schmarrn den jeder auf Google präsentiert, sondern einen kompletten SMD aufbau mit ultrahellen Augen-Destroyer-LEDs und selbst hergestellten Printplatten !!
Die Idee zum Projekt ist ganz alleine in Marcs Hirn gewachsen. Nach unserem LED Cube Projekt hat er die Idee eine Binary Watch zu basteln die gerade einmal ein paar cm groß ist und von einer SMD Atmega CPU gesteuert wird. Da mir kein Bauteil zu klein zum Löten ist und mich das "Selbst-Ätzen" von Prints schon sehr gereizt hat, habe ich mich natürlich gleich am Projekt angehängt.
Folgendes soll erreicht werden und folgendes wird dabei verwendet:
- Kompletter SMD Aufbau einer Binären Uhr
- Adapter Board von Molex Folienkabel auf Stiftleistenanschluss für Programmer-Board
- Erstellen des Layouts für die Platine
- Eigenes Belichtungsgerät bauen zum Belichten der Platinen
- Ätzen der Platinen
- Bohren der Durchkontaktierungen
- Bestücken, Programmieren
- Ausprobieren.
Step 1: Board entwickeln
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Hier hat marc schon ganze Arbeit geleistet. Die Schaltplan und das doppelseitige Layout hat er komplett in Eagle entworfen und fertig ausgedruckt. Ich war sehr beeindruckt, da er es das erste mal gemacht hat. Ich hätts in meiner HTL Zeit nicht besser machen können! |
Step 2: Belichtungsgerät basteln und Probe-Ätzung einer Print
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UV Belichtungsgeräte sind schweineteuer und bewegen sich meist ab 300 Euro. Im Grunde sind das nur irgendwelche Alu-Kastln mit ein paar UV Leuchtstoffröhren drinnen. Da wir die Kohle nicht haben, und wir auch immer den ärgsten Pfusch anstreben lag es nahe, sich selbst ein Belichtungsgerät zu basteln. Als allererstes haben wir die Röhren besorgt, das war ein einfacher Task. Als nächstes brauchten wir Vorschaltgeräte und Starter. Hier hatte Marc die Idee diese aus normalen Energiesparlampen auszubauen. Grandios da die Elektronik schön klein ist und für unsere Zwecke reicht. Als ersten Versuch haben wir einfach alles brutal mit Klemmen verkabelt, mit 4 Kartons eine Kleine Kammer gebaut und die Röhre oben einfach drauf gelegt. Im Innern haben wir einen Platinenrohling hingelegt mit einem mit Edding Stift auf ein transparentes Plastiksackerl geschriebenen Schriftzug "test" und ein Smiley.... soll ja nur ein Test sein. Über die Röhre kam dann noch ein Blatt Papier zwecks besserer Reflexion. Der Superpfusch !!! |
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Im nächsten Schritt wurde dann der Print entwickelt und geäzt. Das hat Marc übernommen, da er es gewoht ist mit ungsunden Saftln herumzujonglieren. Auch wenns ein absolut unbrauchbarer Print ist, sieht man schön, dass sowohl Belichten als auch Entwickeln/Ätzen perfekt funktionieren. |
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Als nächstes musste eine bessere Konstruktion für den Belichtugnsapparat her, und zwar mit 2 Röhren. Die erste Idee war eine Schuschachtel, jedoch der kleine leere Koffer unter meinem Basteltisch hat uns so angelächelt, dass wir dann diesen genommen haben. Einziges Manko, die Röhren waren etwas zu lang. Nach kurzem Überlegen haben wir aber dieses Manko ausgenutzt und 4 Löcher in den Koffer gefräst und die Röhren durchgesteckt -> somit haben wir uns Halterugnen für die Röhren erspart |
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Löcher fertig, Röhren rein, und das ganze verkabeln. Als Starter/Vorschaltgerät haben wir das innenleben der erwähnten Energiesparlampen genommen. Danach wurden noch die Enden der Röhren isoliert. Zugeklappt sieht der koffer aus, als würden 2 verdrahtete Sprengstoffröhren im Koffer stecken.. also eher nix für den Flughafen ;-) |
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Und hier unser Belichtungskoffer in Aktion. Zerstört garantiert in wenigen Sekunden jeden Sehnerv !!. |
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Als nächstes hat Marc das Layout nochmals überarbeitet und unser neues Belichtungsgerät ausprobiert. Das Ergebnis ist ein doppelseitiger Print (!!!) welcher sich sehen lassen kann. Ich denke, eine Firma hätte das nicht besser produzieren können. Weiters haben die PukePals somit erstmals die Möglichkeit Prints zu erstellen, also jetzt steht div. Bastelprojekten nichts mehr im Wege !!!!!!
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Die nächsten Schritte hängen noch von div. Werkzeug ab, welches wir noch besorgen müssen um die Prints professionell zu bohren. Danach werden die Prints bestückt, programmiert und gleich ausprobiert...
Stay tuned, ... weitere Infos folgen in Kürze !
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